Neben den Kosten für die eigentliche Gründung fallen bei neuen Unternehmen während der ersten Monate und Jahre oft immense Kosten an, welche oft unterschätzt werden und Gründer welche nicht in den Genuss einer üppigen Fremdfinanzierung kommen schnell in Bedrängnis bringen können.
Momentan wird die Situation noch dadurch verschärft, dass sich Banken bei Krediten für junge Unternehmen selbst bei eigentlich guten Sicherheiten äußerst zurückhaltend zeigen. Daher wird es oft nötig auf anderem Weg zusätzliches Kapital für das eigene Unternehmen zu beschaffen. Sollte sich in diesem Fall kein geeigneter Risikokapitalgeber finden und auch Familie und Freunde über kein freies Kapital für ein kurzfristiges Darlehen verfügen ist zunächst einmal guter Rat teuer.
Gerade etwas ältere Gründer, welche bereits seit längerem über eine Lebens oder Rentenversicherung verfügen, steht jedoch ein weiteres, oft vergessenes Mittel zu Kapitalbeschaffung zur Verfügung: Der Verkauf ihrer Rentenversicherung.
Natürlich ist dieses Mittel nicht für jeden Gründer geeignet. Bevor sie ihre Rentenversicherung verkaufen sollten sie sich natürlich darüber Gedanken machen, ob dieses zusätzliche Kapital im eigenen Unternehmen wirklich besser angelegt ist und ob sie es sich wirklich leisten können im schlimmsten Fall vollkommen auf das Geld aus ihrer Rentenversicherung zu verzichten. Sofern einem diese Option zur Verfügung steht kann es jedoch durchaus Sinn machen sich mit dieser Möglichkeit der Kapitalbeschaffung zumindest einmal auseinanderzusetzen.